Wenn der Autoverkäufer bei der Bestellung etwas Wichtiges vergisst


Ein Bekannter von mir bestellt einen BMW 5er neu. Während der Konfiguration im Autohaus macht er seinen Verkaufsberater darauf aufmerksam, dass es ihm wichtig ist, dass sein neues Auto ein Head-up-Display hat und dass es die während der Fahrt auf der Strecke jeweils geltenden Verkehrszeichen (z. B. Überholverbote oder Geschwindigkeitsbeschränkungen) anzeigt.


Leider versäumt es der Verkaufsberater, die kamerabasierte Verkehrszeichenerkennung als Sonderausstattung in der Bestellung zu berücksichtigen. Das Fahrzeug ist nun zwar mit einem Head-up-Display ausgestattet, aber Verkehrszeichen werden darin leider nicht angezeigt...


Meine Empfehlung:

Sorgen Sie dafür, dass Sie nach Ihrer Bestellung schnellstmöglich eine Auftrags-/Leasingbestätigung erhalten und prüfen Sie diese sorgfältig (ja, ich weiß, das ist leichter gesagt als getan). Weichen Inhalte der Bestätigung von Ihrer Bestellung ab, sollten Sie dies umgehend mit Ihrem Autohaus klären, um zu verhindert, dass Ihr neues Auto mit einer falschen Ausstattung produziert und an Sie ausgeliefert wird. Es gibt Ausstattungen, da ist das halb so wild, weil sich das nach der Auslieferung einigermaßen gut korrigieren lässt (z. B. eine fehlende Anhängerkupplung oder eine fehlende Scheibentönung). Bei Ausstattungen wie z. B. der Farbe des Dachhimmels oder der Ledersitze ist das nachträglich nicht oder nicht mit vertretbarem Aufwand korrigierbar. Klar, lassen sich dann Regelungen finden, die Ihren Schaden ausgleichen. Aber diese Regelungen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass Sie am Ende ein Auto fahren, das Sie so nicht haben wollten.


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© UNIQCAR · André Glembotzki

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